Widgets: Was sich hinter dem Begriff verbirgt und warum Sie sie brauchen

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Ein häufiger Begriff, im Besonderem bei Programmen von Website-Builders vorkommend, sind die sogenannten Widgets. Viele Anbieter werben mit diesem nicht sehr geläufigen Begriff und oftmals bleibt dabei die Frage offen, was sich dahinter eigentlich verbirgt. Zunächst einmal macht es Sinn den Ursprung des Wortes zu erörtern.

Der Ursprung

Widget setzt sich aus den Wörtern Windows und Gadget zusammen. Gadget bedeutet übersetzt Gerät, Zubehörgerat, technische Spielerei als auch „Schnickschnack“. Es ist ein technisches Extra, welches für eine neuartige Funktion als auch Design steht. So können beispielsweise Smartphones als Gadgets bezeichnet werden, da sie klein und handlich sind und durch ein immer wieder variierendes Design überraschen. Window steht für Fenster und bezieht sich darauf, dass Widgets zu einem Teil aus einer sichtbaren Komponente, also dem Fenster, und zum Anderen aus einem weiteren, unsichtbaren Teil bestehen.

Widgets sind demnach Elemente einer grafischen Benutzeroberfläche. Sie werden im Deutschen auch als Fensterkontrollelement bezeichnet. Dies bedeutet, dass sie sich in die eigene Website und den eigenen Blog integrieren lassen. Sie sind allerdings keine eigenständigen Anwendungsprogramme, sondern funktionieren nur in Zusammenhang mit einem Betriebssystem.

Die Funktion

Widgets funktionieren im Web oder können auf dem Desktop platziert sein. Bei Macs wäre dies das Dashboard, und bei Windows Vista werden sie in einer Sidebar angezeigt. Man unterscheidet mitunter zwischen persönlichen und öffentlichen Widgets. Nachdem nun die technische Frage eines Widgets gelöst worden ist, ist vielleicht immer noch nicht ganz klar, was diese Widgets im Einzelnen wirklich sind und worin ihr Nutzen liegt.

Übrigens werden die Widgets auch nicht von allen Anbietern als Widgets bezeichnet: Google bleibt bei dem Begriff der Gadgets, Jommla z.B. bezeichnet sie als Typo3. Davon sollte man sich nicht beirren lassen.

Nun ein paar Beispiele.

Bleiben wir beim Thema Blog: haben Sie beispielsweise Ihren Blog mit Wordpress erstellt, so ist ein Kalender oder Archiv, eine Link-oder Leserliste als Widget zu bezeichnen. RSS oder auch RSS-Feeds ist ein Widget, was es erlaubt, Artikel eines Forums oder des Blogs einer anderen Person in die Seitenleiste des eigenen Blogs zu integrieren. RSS steht für Really Simple Syndication und erlaubt es wie eine Art Nachrichtenticker, das aktuelle News im Minutentakt erscheinen. Viele Social Forums o.ä. machen Gebrauch von einer RSS-Struktur. Ein Beispiel dafür ist das soziale Netzwerk Twitter, welches auch als Mikroblogging bezeichnet wird.

Aber auch vom Blogging unabhängige Anwendungen verfügen über installierbare Widgets. Ein Beispiel dafür ist Flickr, das bekannte Online-Fotoalbum. Ein Flickr-Widget erlaubt es, thumbnails, zu Deutsch Vorschaubilder der eigenen Fotos auf der Sidebar sichtbar zu machen.

Das bietet Google

Ein ganzes Widget-Paket, oh Pardon, Gadget-Paket hat Google unter dem Synonym iGoogle entwickelt. Durch ein Drag&Drop-System macht Google es sehr einfach, verschiedene Elemente einer Website hinzuzufügen. Wetter, Google News Feed, Verbindung zum YouTube Channel, Google Maps, Facebook sind nur eine der unzähligen Gadgets, die Google bietet. Außer relativ sinnvollen und funktionellen Gadgets gibt es auch Fun-Gadgets. Google bietet beispielsweise einen ‚interaktiven Affen‘ an.

Fazit

Ob Widgets sinnvoll sind oder nicht, liegt wohl großenteils am Konsumverhalten. Einige betrachten Widgets als unentbehrlichen Bestandteil ihres Weblebens, andere mögen sie als lästig und irritierend empfinden.

 

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